Psychological Safety Check

Amy Edmondsons 7-Fragen-Skala misst die psychologische Sicherheit in Teams. Hohe Werte korrelieren mit besserer Lernfähigkeit, Innovation und Performance.

Was ist Psychologische Sicherheit?

Psychologische Sicherheit beschreibt das Gefühl, dass man in einem Team interpersonelle Risiken eingehen kann — Fragen stellen, Fehler eingestehen, Ideen äußern — ohne Angst vor Bestrafung oder Beschämung. Amy Edmondson hat dieses Konzept 1999 erstmals empirisch untersucht und die 7-Fragen-Skala entwickelt.

Google's "Project Aristotle" bestätigte 2015: Psychologische Sicherheit ist der wichtigste Faktor für Team-Effektivität — wichtiger als Struktur, Verlässlichkeit oder Sinnhaftigkeit.

Achtung: Invertierte Fragen

Einige Fragen sind negativ formuliert (z.B. "wird mir vorgehalten"). Bei diesen wird die Skala automatisch umgekehrt: "Stimme voll zu" = niedrige Sicherheit.

Edmondson-Skala (7 Fragen)

Bewerten Sie jede Aussage für Ihr aktuelles Team

↻ Invertierte Frage
Stimme gar nicht zu Stimme voll zu 4
Stimme gar nicht zu Stimme voll zu 4
↻ Invertierte Frage
Stimme gar nicht zu Stimme voll zu 4
Stimme gar nicht zu Stimme voll zu 4
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Stimme gar nicht zu Stimme voll zu 4
Stimme gar nicht zu Stimme voll zu 4
Stimme gar nicht zu Stimme voll zu 4

Inspiriert von Amy Edmondson — Psychological Safety

Trivia

  • Amy Edmondson ist Novartis-Professorin an der Harvard Business School und seit 2024 auf Platz 1 der Thinkers50-Liste.
  • Der Begriff "Psychological Safety" geht auf Edgar Schein (1965) zurück — Edmondson machte ihn messbar.
  • Google fand in Project Aristotle: Teams mit hoher psychologischer Sicherheit hatten 17% höhere Umsätze.
  • Edmondson betont: Psychologische Sicherheit ist NICHT "nett sein" — sondern ehrlich sein können.
  • Die 7-Fragen-Skala wird in über 100 Sprachen eingesetzt und ist das meistzitierte Instrument der Teamforschung.