OKR Qualitäts-Check

Objectives and Key Results — das Zielsystem von Google, Intel und tausenden weiteren Unternehmen. Objectives sind inspirierend und qualitativ, Key Results sind messbar und quantitativ.

John Doerr / Andy Grove (Intel) Measure What Matters (2017)

Was sind OKRs?

OKR steht für Objectives and Key Results. Das Framework wurde von Andy Grove bei Intel entwickelt und durch John Doerr bei Google populär gemacht.

Aufbau

  • Objective — Was wollen wir erreichen? Qualitativ, inspirierend, ambitioniert.
  • Key Results (3–5 pro Objective) — Woran messen wir Erfolg? Quantitativ, zeitgebunden, überprüfbar.

Gute OKRs erkennen

  • Das Objective sollte inspirieren, nicht nur beschreiben
  • Key Results sind Ergebnisse, keine Aktivitäten (Outcome, nicht Output)
  • Key Results enthalten Zahlen — ohne Zahl kein Key Result
  • 70% Zielerreichung gilt als Erfolg (Stretch Goals)

OKR formulieren & prüfen

Geben Sie ein Objective und 3 Key Results ein — das Tool bewertet die Qualität.

Was wollen Sie erreichen? Inspirierend, qualitativ, ohne Zahlen.

Inspiriert von John Doerr — OKR (Objectives & Key Results)

Trivia

  • Andy Grove erfand OKRs in den 1970ern bei Intel — inspiriert von Peter Druckers "Management by Objectives".
  • John Doerr brachte OKRs 1999 zu Google, als das Unternehmen erst 40 Mitarbeiter hatte.
  • Google setzt OKRs quartalsweise und unternehmensweit ein — jedes OKR ist für alle Mitarbeiter einsehbar.
  • Die ideale Zielerreichung bei OKRs liegt bei 60-70% — wer 100% erreicht, hat zu niedrig gezielt.
  • Intel nutzte OKRs, um den 8086-Prozessor zum Industriestandard zu machen ("Operation Crush").